100 Jahre sind ein guter Anfang!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das kommt so schnell nicht wieder: 100 Jahre Haus Brannenburg – so schön kann Gewerkschaft sein! Wir wollen diese Seite nutzen, um noch einmal unser Jubiläum Revue passieren zu lassen. Dazu haben wir weiter unten eine Auswahl von Bildern zusammengetragen und einige Stimmen eingefangen. In jedem Fall bedanken wir uns bei allen Kolleginnen und Kollegen sowie unseren Gästen, durch die diese Tage so lebendig und unvergesslich geworden sind.

Unser Fazit: 100 Jahre sind tatsächlich ein guter Anfang!

In diesem Sinne viel Freude beim Ansehen der Bilder und
herzliche Grüße vom Wendelstein

Marion Fendt und das Team
des ver.di Bildungszentrums Brannenburg

 

Gut gerüstet für die nächsten 100 Jahre

Das ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg begeht sein 100-jähriges Jubiläum.

„Ich habe selten einen 100-Jährigen gesehen, der so jung und fit aussah wie dieses Haus.“ Gratulationen und Lob kamen – wie in diesem Fall – nicht nur von Bayerns DGB-Vorsitzenden Matthias Jena, sondern von mehr als 200 Gästen, die der Einladung zum denkwürdigen Jubiläum des ver.di Bildungszentrums Haus Brannenburg gefolgt waren. Und dabei waren diese 100 Jahre nur der Anfang …

Am 31. Mai 1914 – also exakt vor 100 Jahren – war damals das Erholungsheim durch den „Verband des bayerischen Post- und Telegraphenpersonals“ erworben und eröffnet worden. Hier sollten die Mitglieder Ruhe und Erholung finden – aber auch Begegnung und Austausch mit anderen Kolleginnen und Kollegen sollte mit dem eigenen Haus ermöglicht werden. Ganz so wie heute. Die Prioritäten haben sich zwar verschoben – Wissenserwerb, Begegnung und Erholung bilden aber auch 2014 noch den Dreiklang, für den das Haus Brannenburg steht.

Während des Festaktes am 31. Mai betonten alle Rednerinnen und Redner die Bedeutung (gemeinsamen) gewerkschaftlichen und politischen Lernens, des kollegialen Austauschs und damit der Festigung von Solidarität. ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske in seinem Festvortrag: „Bildungsarbeit ist seit den Anfängen eine tragende Säule von gewerkschaftlichem Denken und Handeln. Bis heute gehört sie im Sinne von Aufklärung, Wissen, Standortbestimmung, Engagement und Solidarität zu den Kernelementen der Gewerkschaftsarbeit.“

Nicht nur das Alter – auch die Historie, die immer Spiegelbild politischer Rahmenbedingungen war, machen das Haus Brannenburg zu einem Leuchtturm innerhalb der deutschen Gewerkschaftsbewegung. Heute hat sich das südlichste der zehn ver.di Bildungszentren ein unverwechselbares inhaltliches Profil erarbeitet. Marion Fendt, Leiterin des Hauses: „Wir haben ein Programm zusammengestellt, von dem wir hoffen, dass es viel Freude macht und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in eine gute Balance bringt. Wesentliche Fragen aus der Vergangenheit beschäftigen uns auch noch heute nach hundert Jahren: die Kluft zwischen Arm und Reich, oder anders ausgedrückt – der Interessengegensatz im Kapitalismus; die nationalen Ambitionen mancher Regierungen und eine wachsende Kriegsgefahr mitten in Europa; ergänzt durch neue Herausforderungen wie die unüberschaubaren Folgen technischer Entwicklungen vom Hochgeschwindigkeitshandel an den Börsen bis hin zum Cyber War; die stetige Durchdringung der Arbeits- und Lebenswelt von ökonomischen Interessen und die Zerstörung und Ausbeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Dies alles gibt Anlass genug, die Menschen durch Bildung zu ermutigen, sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen einzusetzen.“

Spätestens seit den frühen 1960er Jahren gewann das Haus Brannenburg bundesweite Bedeutung für die gewerkschaftliche und gesellschaftspolitische Bildungsarbeit. Im Laufe der Jahrzehnte hat das Haus immer wieder die „Anleitung zum Mächtig-Sein“ geliefert, so Marion Fendt. Und weiter: „In diesem Haus wurden gesellschaftliche Utopien entworfen und wichtige Voraussetzungen geschaffen, dass diese auch Realität werden können. Das Haus ist zum Initiator für Veränderungen – von Verbesserungen der Arbeitsbedingungen bis zum Thema Nachhaltigkeit und Internationalisierung unserer Arbeit – geworden.“

All jenen, die diese Entwicklung begleitet und gefördert haben, die Impulse für die Entwicklung des Hauses liefern und es auf vielfältige Weise unterstützen, sei an dieser Stelle gedankt. Der Dank richtet sich vor allem an jene, die durch regelmäßige Belegung durch Seminare oder eigene Veranstaltung den wirtschaftlichen Erfolg des Bildungszentrums sicherstellen. Außerdem freuen sich Leitung und Team des Hauses über die anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen gemachten Zusicherungen, dass sich ver.di auch künftig für den Erhalt und die Weiterentwicklung seiner eigenen Bildungszentren stark machen wird. Denn, so Frank Bsirske: „Unsere Häuser sind für uns hervorragende Orte, um gewerkschaftliche Arbeit in den Betrieben zu reflektieren und sich mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu verständigen. Es sind Orte der Qualifizierung und eine Plattform, sich zu gemeinsamem Handeln zu verabreden. Hier findet Orientierung statt. Kurzum – wir brauchen diese eigenen Häuser, deshalb werden wir auch weiterhin investieren, um diese Bildungszentren modern und leistungsfähig zu gestalten.“

Auftakt

 
Stimmungen

 
Festakt
 
Abend

 
Musikkabarett
 
Gäste
 
Feuerwerk

 
Frühschoppen

 

Weitere Informationen zum 100-jährigen Bestehen des ver.di Bildungszentrums Haus Brannenburg

Festschrift "100Jahre sind ein guter Anfang!"  (2,5 MB)

Pressetext

 Fotos

Video

 

Festreden

Begrüßung (Marion Fendt, Leiterin des ver.di Bildungszentrums Haus Brannenburg)

Festvortrag Geschichte des Hauses (Josef Falbisoner, ehemaliger Leiter ver.di Landesbezirks Bayern)

Grußworte (Dina Bösch, Mitglied im ver.di Bundesvorstand

Grußworte (Matthias Jena, DGB Chef in Bayern)

Grußworte (Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di)

Finale (Marion Fendt, Leiterin des ver.di Bildungszentrums Haus Brannenburg)

 

Interviews mit Zeitzeugen (Einzelgespräche)

Harald Ager  Ager, Harald

Becker, Susanne

Theo Bremauer Bremauer, Theo

Hannah Dienst Dienst, Hannah

Ernst Edhofer Edhofer, Ernst

Hubert Ehm Ehm, Hubert

 Ehrlinger, Jens

Thomas Engelhard Engelhard, Thomas

Josef Falbisoner Falbisoner, Josef

Christiane Felber Felber, Christiane

Ulrich Gammel Gammel, Ulrich

Wolfgang Haggenmiller Haggenmiller, Wolfgang

Ruth Hahn-Bauer Hahn-Bauer, Ruth

Jaana Heider Heider, Jaana

Hampel, Bernd

Franz Hermann Hermann, Franz

Anton Hirtreiter Hirtreiter, Anton

Hobland, Jörg

Lydia Holzer Holzer, Lydia

Sepp Huber Huber, Sepp

Maria Jäger Jäger, Maria

Theo Jurkowitsch Jurkowitsch, Theo

Max Kammerl  Kammerl, Max

Gottfried Kirchmeier Kirchmeier, Gottfried

Alexander Klier Klier, Alexander

Helmut Köppl Köppl, Helmut

Gertrud Kranz Kranz, Gertrud

Günther Kroll Kroll, Günther

Erich Leitner Leitner, Erich

Christian Lermer Lermer, Christian

Monika Linsmeier Linsmeier, Monika

Wolfgang Lux Lux, Wolfgang

Peter Müller Müller, Peter

Heinrich Ortner Ortner, Heinrich

Günter Ott Ott, Günter

Anneliese Panzer Panzer, Anneliese

Friedrich Paschke Paschke, Friedrich

Helmut Rauw Rauw, Helmut

Claudia Rieger Rieger, Claudia

Hartmut Rohling Rohling, Hartmut

Christine Saurer Saurer, Christine

Paul Schaffner Schaffner, Paul

Karl Scheuring Scheuring, Karl

Schlecht, Verena

Linda Schneider Schneider, Linda

Franz Schröther Schröther, Franz

Richard Schubert Schubert, Richard

Walter Schwab Schwab, Walter

Heinrich Steyerer Steyerer, Heinrich

Arif Tasdelen Tasdelen, Arif

Werner Thiemann Thiemann, Werner

Sepp Thurner Thurner, Sepp

Tino Wagner Wagner, Tino

Monika Weiß Weiß, Monika

Rainer Wessely Wessely, Rainer

Anselm Wilhelm Wilhelm, Anselm

Klaus Wurr Wurr, Klaus

 

Interviews mit Zeitzeugen (Gruppengespräche)

Theo Bremauer Theo Jurkowitsch Klaus Wurr Theo Bremauer, Theo Jurkowitsch; Klaus Wurr

Sepp Huber Werner Thiemann Sepp Huber, Werner Thiemann

Helmut Köppl Günter Kroll Hellmut Rauw Hans Steyrer  Helmut Köppl, Günther Kroll, Helmut Rauw, Heinrich Steyerer